Geotagging

Anmerkung:  Die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise bezieht sich auf die Arbeit mit Adobe Lightroom 3 plus Plugin. Die neue Version Lightroom 4 unterstützt Geodaten direkt und erleichtert die Arbeit erheblich.

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Es ist ungemein praktisch, wenn Bilddateien auch Informationen über die genaue örtliche Position der Aufnahme enthalten. So lassen sich zum Beispiel Fotos einer ausgedehnten Reise auch nach Jahren noch eindeutig zuordnen. Wenn die Kamera keinen eingebauten oder aufsteckbaren GPS-Empfänger hat, der die Geodaten direkt in die Exif-Daten schreibt, gibt es auch andere Möglichkeiten.

 

Meine Arbeitsweise:

  1. Aufzeichnung des Tages-Tracks mit einem Outdoor-Navigationsgerät (Garmin Oregon 400T)
  2. Einlesen der gpx-Datei in das Netbbook
  3. Schreiben der Geodaten in die Metadaten mittels Lightroom-Plugin: Jeffrey's Lightroom Geoencoding. Das Programm ist Donationsware, d.h. gegen eine kleine Spende nutzbar. Experte für diese Software ist Patrick Ludolph, der ein gutes Video-Tutorial dazu veröffentlicht hat. Ausführlicher behandelt er dieses Thema in seinem neuen Buch "Mein Lightroom Alltag".
  4. Generieren der Ortsnamen mit Hilfe des Programms Geosetter (Freeware) mit Eintrag in die Metadaten.

Die  Synchronisation von Bild- und Positionsdaten erfolgt über den Zeitstempel. Daher ist eine übereinstimmende Zeiteinstellung der Aufnahmegeräte sehr wichtig (Achtung: Zeitzonen, Sommer-/Winterzeit).

Wenn die Geodaten geschrieben sind kann man direkt aus LR heraus eine Google-Earth- oder -Maps-Ansicht mit der Positionsmarkierung aufrufen.

Für den Fall, das kein aufgezeichneter Track zur Verfügung steht (z.B. bei Studioaufnahmen) lassen sich auch umgekehrt Geodaten aus Google-Earth für die Metadaten generieren.

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Ablauf Geotagging
Geotagging_a.doc
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