Elsass - Schwarzwald

 

Der erste Teil der 10-tägigen Reise führte mich von Kehl über Straßburg nach  Colmar durch das französische Elsass entlang des Rhein-Rhone-Kanals. Von dort ging es über den Rhein zurück nach Deutschland. Hinter Freiburg startete dann die Südschwarzwald-Tour auf der man den Schwarzwald relativ steigungsarm umrundet wenn man sich zunächst mit der Höllentalbahn nach Hinterzarten auf ca. 800 Meter Höhe bringen lässt. Am dritten Tag der Schwarzwaldrunde  war ich wieder am Rhein und bin dann auf der Schweizer Seite nach Basel gefahren und anschließend über Frankreich im Dreiländereck den Oberrhein hoch und zurück nach Freiburg. Von dort hatte ich ein Bahnticket für die Heimreise gebucht.

1.Tag, Kehl-Straßburg

 

Die Altstadt, insbesondere das Viertel Petite France und das Münster sind wirklich sehenswert. Leider ist es sehr touristisch geworden und viele Reisegruppen, vorwiegend mit asiatischen Besuchern ziehen durch die engen Gassen.

2. Tag, Straßburg-Rhinau

 

Auf halbem Weg nach Colmar verlasse ich den Weg entlang des Rhein-Rhone-Kanals und mache Quartier in Rhinau am Rhein.

3. Tag, Rhinau-Colmar

 

Zurück zum Rhein-Rhone-Kanal und auf den letzten Kilometern entlang des Canals de Colmar nach Colmar. Von meiner Unterkunft aus bin ich in wenigen Gehminuten in der Altstadt und am Museum Unterlinden mit dem berühmten Isenheimer Altar. Colmar ist eigentlich eine sehr beschauliche Stadt, aber auch hier ist es sehr touristisch geworden. 

4. Tag, Colmar-Freiburg

 

Ich verlasse Colmar am frühen Morgen und durchfahre noch einmal die Altstadt. Jetzt erlebe ich die Stadt ganz anders. Selbst das Viertel Petite Veniche ist menschenleer. Es geht weiter über den Rhein in Breisach und dann durch die Weinberge rund um Merdingen nach Freiburg. Von meinem Stadthotel erkunde ich die Altstadt rund um das Münster. 

5. Tag, Freiburg-Hinterzarten-Wutachtal

 

Mit der Höllentalbahn fahre ich nach Hinterzarten auf 800 Meter Höhe. Hier beginnt der Südschwarzwald-Radweg. Ziel des Tages soll Bonndorf sein. Ich mache aber einen Abstecher steil bergab ins Wutachtal und übernachte in der Schattenmühle am Eingang zur Wutachschlucht. Für eine Tageswanderung reicht die Zeit nicht, aber ich mache am späten Nachmittag noch einen kleinen Spaziergang. 

6. Tag, Wutachtal-Waldshut/Tiengen

 

In der nahen Lotenbachklamm habe ich auf einer kleinen Wanderung am Vormittag ein beeindruckendes Naturerlebnis. Die Lotenbachklamm ist ein 1,5 km langer Seitenarm der Wutachschlucht. Der wilde Fluss bahnt sich steil abwärts den Weg durch den Granitfelsen. Auf engstem Raum geht der befestigte Wanderweg über Brücken und Stege durch die Schlucht. Den Weg von der Schattenmühle zurück auf den Rundkurs in Bonndorf lege ich mit einem Großraumtaxi für mich, mein Fahrrad und mein Gepäck zurück. Der Weg ist nicht weit aber es sind etwa 250 Höhenmeter auf einer schmalen steilen Straße zu überwinden. In Bonndorf starte ich wieder dort wo ich die Tour verlassen habe und erreiche später in Waldshut-Tiengen den Hochrhein. 

7. Tag, Waldshut/Tiengen-Rheinfelden

 

Über Laufenburg und Bad Säckingen begleitet mich der Rhein bis Rheinfelden. Kurz vor dem Ort liegt das Schloss Beuggen. Im Gästehaus habe ich von unterwegs ein Zimmer reserviert. 

8. Tag, Rheinfelden- Bad Bellingen

 

Der Weg geht weiter auf der Schweizer Rheinseite durch Basel, ein kurzes Stück durch Frankreich und dann nach Weil am Rhein auf der deutschen Seite. Bad Bellingen ist mein Tagesziel.

9. Tag, Bad Bellingen-Bad Krozingen

 

Der Weg verläuft abseits des Rheins. In der Ferne wird man begleitet durch die Höhen des Schwarzwaldes. 

10.Tag, Bad Krozingen-Freiburg

 

Nach Freiburg ist es nicht mehr weit. Hier schließt sich der Kreis. Ich mache nochmal einen kleinen Stadtbummel und fahre am Nachmittag mit der Bahn nachhause. Der IC6 Interlaken-Dortmund fährt durch bis Duisburg.

Fazit:

Die Idee der Reise war, zwei Radtouren nämlich Elsass und Schwarzwald miteinander zu verbinden in einer Gesamtreisezeit von 10 Tagen. Der Plan ist aufgegangen und die Ziele waren richtig gesetzt. Es blieb immer noch genug Zeit um Städte zu erkunden, kleine Wanderungen zu unternehmen und zu fotografieren. In den vielen Fotos, die ich mitgebracht habe kommt zum Ausdruck wie vielseitig die Städte und Landschaften auf der Reise waren. Der Südschwarzwald-Radweg wird beworben als „weitgehend steigungsfrei“. Es hat mich nicht überrascht, dass es dennoch zwischendurch auch mal heftig bergauf geht. Aber unter dem Strich ist es eine Mittelgebirgstour, die man durchaus noch mit Trekkingrad und Gepäck machen kann. Das Wetter war für die Jahreszeit ungewöhnlich. Es war fast durchgängig sonnig und wolkenlos bei Temperaturen bis zu 30°. Erst in den letzten Tagen kühlte sich die Luft etwas ab. 


 

 

 

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